künstliche wimpern

Künstliche Wimpern Anleitung: Für Anfänger

Klimper Klimper - Gewisse Anlässe verlangen nun einmal nach einem besonderen Augenaufschlag. Einige Frauen nutzen künstliche Wimpern sogar als kompletten Wimpernersatz. Wer aber nicht täglich seine eigenen Wimpern mit künstlichen Wimpern aufpimpt, oder sich vielleicht noch nie an "Fake Lashes" herangetraut hat, dem erklären wir hier nun Schritt für Schritt, wie sich die – zugegeben im ersten Moment fummeligen – künstlichen Wimpern am Auge befestigen lassen.

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Richtig kleben ist die halbe Miete

Doch zunächst geben wir einen kleinen Überblick, welche Arten von künstlichen Wimpern es gibt und für wen und welchen Anlass sie sich eignen. Und wir versprechen: Das Ankleben ist wirklich einfacher, als man denkt. Man braucht nur – wie bei allem im Leben – ein kleines bisschen Übung und etwas Geduld. Um Verbraucherinnen, die zum ersten Mal künstliche Wimpern verwenden möchten, das Ankleben der Wimpern zu erleichtern, haben wir eine detaillierte Anleitung zum Anbringen und Ankleben der Wimpern erstellt.

Auch in Sachen Wimpernkleber gibt es tatsächlich einige Unterschiede, die es zu beachten gilt. So gibt es zum einen einfache Kleber, die sich ohne Aufwand wieder entfernen lassen. Und andere, die dauerhaft halten und häufig nur mit einem speziellen Lösungsmittel wieder lösbar sind. Diese Kleber halten so einigen Belastungen stand – mit ihm können die Wimpern auch auf längere Dauer getragen werden.

Welche falschen Wimpern sind die Richtigen für mich?

Künstliche Wimpern gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Es gibt welche, die sollte man nur zu Karneval oder Halloween tragen und es gibt welche, die lassen sich in jedes Alltags-Makeup integrieren und verleihen diesem sogar noch eine besondere Note. Wer es lieber natürlich mag, kann punktuell einzelne Wimpernbüschel oder halbe Wimpernbänder setzen. Es gibt allerdings mittlerweile so ein breites Angebot an natürlich wirkenden, künstlichen Wimpern, dass oft überhaupt nicht mehr auffällt, dass man für diesen tollen Augenaufschlag nachgeholfen hat.

Wimpern aus Echthaar schmiegen sich besser in die eigene Wimpernstruktur ein, weil sie geschmeidiger sind. Deshalb sollte man auf die Plastikvarianten, die es häufig bei der Jugendkosmetik in den Drogerieläden gibt, verzichten. Diese sollte man wirklich nur verwenden, wenn es gewollt künstlich aussehen soll, beispielsweise an Karneval. Ansonsten sollte jeder, der nicht wie eine Manga-Figur aus einem 90er Jahre-Anime aussehen möchte, die Finger von diesen Billig-Dingern lassen. Sie sind außerdem schwer zu schminken, verkleben schnell und lassen sich häufig nicht noch einmal wiederverwenden. Das Geld kann man wesentlich besser anlegen.

Wimpernbänder nach Anlass auswählen

Wer den absoluten Divenstyle möchte, setzt auf lange, volle Wimpernbänder, mit dichten, bereits geschwungenen Härchen. Auch hier gibt es inzwischen eine riesige Auswahl, so dass man an jedem Tag des Jahres einen neuen Augenaufschlag haben könnte. Tagsüber kann man hier eine zahmere Variante wählen, für das phänomenale Abend-Makeup darf es dann auch gerne extremer sein. Fast alle Stars und Sternchen verwenden heutzutage künstliche Wimpern – nur die aller wenigsten Frauen haben von Natur aus einen solch vollen und geschwungenen Wimpernkran,z wie es in Filmen, Serien und in der Werbung scheint. So trägt zum Beispiel Jennifer Lopez regelmäßig künstliche Wimpern und das dramatische Makeup von Lady Gaga wäre ohne künstliche Wimpern kaum denkbar.

Das Wichtigste zu Anfang

Wichtig ist es, die künstlichen Wimpern auf die individuelle Form der eigenen Augen anzupassen. Dazu kürzt man einfach bei Bedarf die unechten Wimpern in Länge und Form am besten mit einer Nagelschere. Hier sollte man darauf achten, dass man beide Augenseiten gleichmäßig kürzt und möglichst nach dem Geflecht der künstlichen Wimpern passend abschneidet. Bei relativ großen Augen ist oft auch gar kein Zuschneiden nötig, es sei denn die kleinen Kunsthärchen pieksen an der Nasenwurzel – dass kann auf Dauer echt etwas nervig werden!

1. Schritt: Die eigenen Wimpern formen

Als erstes sollte man mit einer Wimpernzange den eigenen und noch ungeschminkten Wimpern mehr Schwung geben.

Profi-Tipp: Die Wimpernzange vorher mit einem Fön kurz anwärmen, dadurch lassen sich die Wimpern noch besser formen. Etwas umstritten ist die Meinung, ob man die künstlichen Wimpern bereits am geschminkten Auge anbringt oder sich erst nach dem Ankleben schminkt. Anfänger sollten zunächst ungeschminkt ein wenig üben, sonst versaut zu viel Kleber oder mehrmaliges Abnehmen des Wimpernbandes das so sorgfältig kreierte Makeup und das Frustlevel steigt unnötig.

Deshalb unser Tipp: Erst etwas üben, dann aber zuerst schminken und die künstlichen Wimpern als Krönung des Augen-Makeups setzen.

2. Schritt: Künstliche Wimpern anpassen

Mithilfe einer Pinzette holt man nun die falschen Wimpern vorsichtig aus der Schachtel. Hierbei immer am Wimpernansatz greifen, damit keine Härchen versehentlich abgerissen werden. Nun kann man die künstlichen Wimpern testweise an die gewünschte Stelle halten und sieht gegebenenfalls, wo überschüssige Wimpernhärchen mit der Schere gekürzt werden müssen.

3. Schritt: Wimpernkleber auftragen

Nun hält man entweder mit der Pinzette oder den Fingernägeln das Wimpernband fest und trägt eine dünne – ganz wichtig: Viel hilft hier nicht viel, sondern verschmiert und verklebt nur das Auge! Zu viel Kleber hält sogar schlechter! - Schicht Wimpernkleber auf der Unterseite des Wimpernbandes auf. Je nach Art und Marke des Klebers, muss dieser nun eine kleine Zeitlang – meist reichen 30 Sekunden – antrocknen.

Und auch beim Kleber empfiehlt es sich abermals, nicht unbedingt zu sparen. Günstige Kleber sind meist weniger gut hautverträglich und widerstandsfähig. In unserem Test hat sich dieser Kleber besonders bewährt. Dieser Kleber ist transparent und somit ideal für Anfänger geeignet. Beim Auftragen auf das Wimpernband der künstlichen Wimpern ist der Kleber zunächst weiß, die Farbe verschwindet jedoch beim Trocknen und ist dann durchsichtig und fast unsichtbar.

4. Schritt: Die künstlichen Wimpern festdrücken

Nun am besten den Kopf leicht nach hinten neigen und die künstlichen Wimpern ausgehend von der Augenmitte so knapp wie möglich über dem natürlichen Wimpernrand setzen und dann andrücken. In unseren Tests hat dies am besten mit spitzen Fingernägeln oder dem Stiel eines dünnen Augenpinsels funktioniert. Sollte das Kleben nicht auf Anhieb gelingen: Nicht verzweifeln. Nur die Wenigsten können beim ersten Mal perfekt Wimpern kleben. Sowas muss man üben und perfektionieren. Der Kleber ist nicht beim ersten Hautkontakt fest, man kann einige Minuten nachjustieren.

Überschüssigen Wimpernkleber kann man nun mit der soften Seites eines Wattestäbchen gegebenenfalls entfernen. Nun sollte man das Auge für zwei bis drei Minuten geschlossen halten, bis der Kleber getrocknet ist. Dann kann man mit dem Finger noch einmal über den Wimpernkranz fühlen, ob alles fest sitzt.

5. Schritt: Wimpernansatz verbergen

Ist der Wimpernkleber vollständig trocken, muss man nun den Ansatz der künstlichen Wimpern ein wenig verstecken bzw. tarnen, sonst sieht man das Band, an dem die Kunsthaare sitzen. Am besten lässt man den Wimpernansatz unter einem Lidstrich verschwinden. Wer ein bisschen Übung darin hat, erzielt mit einem flüssigen Kajal oder Gel-Eyeliner das beste Ergebnis.

Auch hier haben wir eine Produktempfehlung, die sich im Test mit unseren künstlichen Wimpern bewährt hat: Manhattan 15060 Dip Eyeliner waterproof, black Dieser wasserfeste Eyeliner lässt sich auch von Anfängern spielend leicht benutzen und dank seiner etwas dickeren Spitze einfach über den Wimpernkranz ziehen. Er zieht entweder einen dicken Strich oder mit weniger Druck nur eine dünne Linie.

6. Schritt: Die Wimpern tuschen

Nun können die künstlichen Wimpern wie gewohnt getuscht werden. Dabei tuscht man auch seine eigenen Wimpern und fügt sie noch dichter in die falschen Wimpernhärchen ein. Deswegen sollte dieser Schritt nicht ausgelassen werden. Schmink-Profis empfehlen meist Volumen-Mascara. Wir haben in unseren Tests gute Ergebnisse mit längeren und dünnen Mascara-Brüstchen gemacht und empfehlen deshalb für kleineres Geld den Illegal Lenght Mascara von Maybelline New York.

Aber auch der Colossal Volum-Express Smoky Eyes von Maybelline New York hat uns beim Tuschen der künstlichen Wimpern überzeugt.

Nicht vergessen: Auch die unteren Wimpern ordentlich mittuschen! Bei Klümpchen hilft eine Wimpernbürste.

Die künstlichen Wimpern wieder entfernen

Jeder schöne Tag geht einmal vorbei, jede Nacht ist einmal ausgetanzt. Mit den künstlichen Wimpern auf den Augen sollte man sich besser nicht schlafen legen. Besonders weil man viele Modelle vier bis fünf Mal wieder verwenden kann, sie aber durchs schlafen verbogen und zerdrückt werden. Deshalb: Besser die zehn Minuten zum Abschminken nehmen und der Spaß an den künstlichen Wimpern hält noch ein paar weitere Male.

Dazu die Wimpern beginnend vom inneren Augenwinkel vorsichtig abziehen. Sollte der Kleber noch zu fest sein und es schmerzt, besser mit einem Wattepad mit flüssigen Makeup-Entferner den Wimpernkranz abtupfen und etwas einwirken lassen.

Sind die künstlichen Wimpern runter vom Auge, sollte man den Kleber der sich noch am Wimpernband befindet, behutsam mit den Fingernägeln abziehen oder knibbeln. Anschließend lassen sich die Kunstwimpern gut mit etwas Alkohol reinigen, ab mit ihnen zurück in die Schachtel und dem nächsten Einsatz der Verschönerungshelferlein steht nichts im Wege.

Meist halten die gängigen Kunstwimpern vier bis fünf Einsätze aus. Danach lassen sich Kleber und Wimperntusche nur noch schwer von ihnen entfernen und man sollte frische Wimpern nutzen.


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